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	<title>VSStÖ Linz</title>
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		<title>Presseaussendung: Neuer ÖH-Vorsitzender an der JKU Linz</title>
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		<pubDate>Tue, 29 Jun 2010 17:43:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Presse]]></category>
		<category><![CDATA[Titelstory]]></category>

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		<description><![CDATA[Stefan Etzelstorfer vertritt ab heute Interessen von über 16.000 Studierenden
Mit den Stimmen der ÖH-Koalition (VSStÖ / IKS, ÖSU, GRAS) wurde Stefan Etzelstorfer (26) in der heutigen Sitzung der Universitätsvertretung zum neuen Vorsitzenden gewählt und folgt damit Susanne Aichinger (24) nach, die im ersten Jahr die Liste „VSStÖ, IKS &#38; Unabhängige“ im ÖH-Vorsitzteam vertrat.
Der Wechsel erfolgte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><em>Stefan Etzelstorfer vertritt ab heute Interessen von über 16.000 Studierenden</em></strong></p>
<p>Mit den Stimmen der ÖH-Koalition (VSStÖ / IKS, ÖSU, GRAS) wurde <strong>Stefan Etzelstorfer</strong> (26) in der heutigen Sitzung der Universitätsvertretung zum neuen Vorsitzenden gewählt und folgt damit Susanne Aichinger (24) nach, die im ersten Jahr die Liste „VSStÖ, IKS &amp; Unabhängige“ im ÖH-Vorsitzteam vertrat.</p>
<p>Der Wechsel erfolgte planmäßig ein Jahr nach den letzten ÖH-Wahlen. „<span style="text-decoration: underline;">Wir wollen die erfolgreiche Arbeit für die JKU-Studierenden auch im nächsten Jahr fortsetzen“</span>, so der frisch gewählte Vorsitzende. Neben kostenlosen E-Learning-Kursen (MUSSS, Open Content) wurde auch die Erweiterung der Bibliotheksbestände und der Öffnungszeiten sowie die Renovierung der Hörsäle gesichert. Auch das Bürger_innenservice der Stadt Linz und der Vorverkauf des Megatickets der Linz AG bzw. Semestertickets des OÖVV konnte wieder direkt an die JKU gebracht werden. Weiterhin begehrt ist auch der Sozialtopf zur Unterstützung von sozial schwachen Studierenden.</p>
<p>Ein besonderes Anliegen von Etzelstorfer als ÖH-Vorsitzendem ist es auch, dass die JKU mehr auf die veränderten Bedürfnisse der Studierenden eingeht. „<span style="text-decoration: underline;">Die Anpassung des Kursangebots an berufstätige Studierende sowie eine massive Ausweitung der Cyber-Lehre ist ein Gebot der Stunde. Hier muss endlich mehr weitergehen“</span>, fordert Etzelstorfer die Universitätsleitung zu rascherem Handeln auf. „<span style="text-decoration: underline;">Die JKU muss auch weiterhin durch innovative Angebote ein attraktiver Studienort sein.“</span></p>
<p>Bildungspolitisch sieht Etzelstorfer die heimische Hochschullandschaft als eine große Baustelle, wo niemand wirklich weiß, wie die Universität des 21. Jahrhunderts auszusehen hat. „<span style="text-decoration: underline;">Wir haben mit Beatrix Karl eine Wissenschaftsministerin, deren Politik im Beschränken von Studienplätzen und Aussieben von Studierenden besteht. Diesen Sozialdarwinismus lehne ich entschieden ab“</span>, fordert Etzelstorfer die Ministerin auf endlich zu handeln. „<span style="text-decoration: underline;">Wir brauchen in Österreich künftig nicht weniger, sondern viel mehr junge Menschen mit akademischer Ausbildung“</span>, so Etzelstorfer abschließend.</p>
<p><em>Stefan Etzelstorfer (26) studiert Jus, Wirtschaftswissenschaften und Wirtschaftsrecht an der JKU Linz. Er war bereits in vielen Bereichen innerhalb der ÖH-Linz aktiv, darunter in der Studienvertretung WiWi, im Bildungspolitischen Referat (JKUrsiv-Redaktion) sowie zurzeit auch als Mandatar der Studienvertretung Wirtschaftsrecht.</em></p>
<p><strong><em>Rückfragehinweis: </em></strong><em>Stefan Etzelstorfer, Vorsitzender der HochschülerInnenschaft an der JKU Linz, Tel. 0699/11270384. </em></p>
<div id="attachment_1170" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://linz.vsstoe.at/uber-den-vssto/in-linz-aktiv/?uid=12"><img class="size-medium wp-image-1170" title="stefan_frei Kopie" src="http://linz.vsstoe.at/wp-content/uploads/2010/06/stefan_frei-Kopie-300x224.jpg" alt="Stefan Etzelstorfer - ÖH Linz Vorsitzender" width="300" height="224" /></a><p class="wp-caption-text">Stefan Etzelstorfer - ÖH Linz Vorsitzender</p></div>
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		<title>Gut &#8211; Böse &#8211; Jenseits 17</title>
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		<pubDate>Thu, 24 Jun 2010 15:44:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gut - Böse - Jenseits]]></category>
		<category><![CDATA[Kommentar]]></category>

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		<description><![CDATA[Gut 
Sollalla gut ist die Studierenden Sozialerhebung die zum wiederholten Male aufzeigt, dass Bildung in Österreich primär von der sozialen Schicht abhängig ist. Das ist zwar schlecht, aber die Studie zeigt auch klar die Probleme des Österreichischen Bildungssystems. Diese zeigen sich nicht erst auf der Uni, sondern beginnen bereits im Kindesalter. Höchste Zeit endlich Verbesserungn [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Gut </strong></p>
<p>Sollalla gut ist die Studierenden Sozialerhebung die zum wiederholten Male aufzeigt, dass Bildung in Österreich primär von der sozialen Schicht abhängig ist. Das ist zwar schlecht, aber die Studie zeigt auch klar die Probleme des Österreichischen Bildungssystems. Diese zeigen sich nicht erst auf der Uni, sondern beginnen bereits im Kindesalter. Höchste Zeit endlich Verbesserungn im Beihilfensystems zu schaffen und die Allgemeinschule zu etablieren.</p>
<p><strong>Böse</strong></p>
<p>Von der ÖVP zur SPÖ übergegriffen – zugegeben nicht zum ersten Mal – ist die „Idee“ von „Aufnahmeverfahren in Massenfächern“ an Österreichs Universitäten. Neueste Umfallerin ist die Landeshauptfrau von Salzburg G. Burgstaller. Was ist wohl so attraktiv daran sozialistische Werte wie freie  Bildung zu töten? Wirklich verständlich ist es nicht, aber es muss einen gewissen Kick geben, sonst würden nicht in regelmäßigen Abständen SPÖ-PolitikerInnen auf diesen Zug aufspringen. Wie wäre es mal mit Investition in die Bildung und damit in die Zukunft! Wenns geht nicht nur auf Wahlplakaten sondern auch in der Realität.</p>
<p><strong>Jenseits</strong></p>
<p>Um nicht die Spitenposition des Wahnsinns an die SPÖ abzugeben legt die WU in Wien gleich noch ein Schäuferl nach. Wie das geht? Ganz einfach. Man nehme eine Eingangsphase die massig Menschen rauskickt und setze eine zusätzliche Eingangsphase zur Eingangsphase davor. Fertig. Könnte es dabei zu Problemen kommen? Nein! Zumindest nicht für die Uni. Und die Studierenden sind ja bekanntlich selbst schuld wenn sie Kurse nicht schaffen. Da heißt es eben wieder die Studis müssen weniger Party machen und mehr lernen. Problem gelöst.</p>
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		<title>VSStÖ Studierendenanwältin 6</title>
		<link>http://linz.vsstoe.at/kommentar/vssto-studierendenanwaltin-6/</link>
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		<pubDate>Thu, 24 Jun 2010 15:43:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Denise Rudel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Die Studierendenanwältin]]></category>
		<category><![CDATA[Kommentar]]></category>

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		<description><![CDATA[Studienabschlussstipendium
Für berufstätige Studierende, die für die Abschlussphase ihres Studiums die Berufstätigkeit aufgeben wollen, gibt es die Möglichkeit eines Studienabschlussstipendiums.
Ein Studienabschlussstipendium beträgt monatlich zwischen 600 und 1.040 Euro. Bei einer Beschäftigung von 18 Wochenstunden (Halbtagsbeschäftigung) wird der Mindestbetrag ausbezahlt, für jede weitere Arbeitswochenstunde erhöht sich das Stipendium um 20 Euro pro Monat, so dass das Höchststipendium [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Studienabschlussstipendium</h3>
<p>Für berufstätige Studierende, die für die Abschlussphase ihres Studiums die Berufstätigkeit aufgeben wollen, gibt es die Möglichkeit eines Studienabschlussstipendiums.</p>
<p>Ein Studienabschlussstipendium beträgt monatlich zwischen 600 und 1.040 Euro. Bei einer Beschäftigung von 18 Wochenstunden (Halbtagsbeschäftigung) wird der Mindestbetrag ausbezahlt, für jede weitere Arbeitswochenstunde erhöht sich das Stipendium um 20 Euro pro Monat, so dass das Höchststipendium bei 40 Wochenstunden 1.040 Euro beträgt. Falls Studiengebühren zu entrichten sind, werden diese refundiert.</p>
<p>Vorraussetzung für die Zuerkennung sind, dass du:</p>
<ul>
<li>das Studium in 18 Monaten abschließen kannst.</li>
<li>noch kein anderes Studium oder eine andere gleichwertige Ausbildung abgeschlossen hast.</li>
<li>noch nicht 41 Jahre bist.</li>
<li>In den letzten vier Kalenderjahren zumindest drei Jahre lang halbtätig erwerbstätig warst. (Mutterschutz und Karenz werden angerechnet)</li>
<li>in den letzten vier Jahren keine Studienbeihilfe bezogen hast.</li>
<li>Jede Berufstätigkeit aufgibst und noch kein Studienabschlussstipendium erhalten hast.</li>
</ul>
<div id="attachment_1163" class="wp-caption alignleft" style="width: 190px"><a href="http://linz.vsstoe.at/uber-den-vssto/in-linz-aktiv/?uid=3"><img class="size-full wp-image-1163" title="dr2.thumbnail" src="http://linz.vsstoe.at/wp-content/uploads/2010/06/dr2.thumbnail3.gif" alt="Denise Rudel - COGITO Chefredakteurin" width="180" height="85" /></a><p class="wp-caption-text">Denise Rudel - COGITO Chefredakteurin</p></div>
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		<title>Schluss mit dem Versteckspiel!</title>
		<link>http://linz.vsstoe.at/themen/schluss-mit-dem-versteckspiel/</link>
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		<pubDate>Thu, 24 Jun 2010 15:38:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaftspolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Themen]]></category>

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		<description><![CDATA[Ab 2011 müssen österreichische Betriebe die Gehälter ihrer Beschäftigten offenlegen. Kaum veröffentlicht, reihen sich die ersten Gerüchte um ihre wahre Umsetzung. Wie sieht die Offenlegung konkret aus und wen betrifft sie wirklich?
Der kürzlich erschienene Frauenbericht zeigte erneut auf, was im öffentlichen Diskurs gerne verschwiegen wird. Die Einkommensschere zwischen Mann und Frau ist entgegen vieler Behauptungen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ab 2011 müssen österreichische Betriebe die Gehälter ihrer Beschäftigten offenlegen. Kaum veröffentlicht, reihen sich die ersten Gerüchte um ihre wahre Umsetzung. Wie sieht die Offenlegung konkret aus und wen betrifft sie wirklich?</strong></p>
<p>Der kürzlich erschienene Frauenbericht zeigte erneut auf, was im öffentlichen Diskurs gerne verschwiegen wird. Die Einkommensschere zwischen Mann und Frau ist entgegen vieler Behauptungen noch größer geworden als bisher. Mit einem Einkommensunterschied von 18 Prozent liegt Österreich europaweit auf dem letzten Platz (zB das bestplatzierte Schweden hat „nur“ 6 Prozent). Nun präsentierte Frauenministerin Heinisch-Hosek einen, mit der SozialpartnerInnschaft ausverhandelten, Vorschlag, der die schrittweise Offenlegung der Gehälter vorsieht. Sollten sich Betriebe weigern, werden diese in einer „Black List“ veröffentlicht. Dieser Vorschlag wird in die im Herbst geplante Novellierung des Gleichbehandlungsgesetzes implementiert.</p>
<h3>Was bedeutet das?</h3>
<p>Konkret geht es darum, die Durchschnittsgehälter innerhalb eines Betriebes völlig anonym, aufgeschlüsselt nach Geschlecht, und nach der Abteilung, in der die Beschäftigten tätig sind, in einem jährlichen Einkommensbericht einsehbar zu machen. Die angegebenen Gehälter sind um die Arbeitszeit bereinigt, sprich, auf Vollzeitbeschäftigung hochgerechnet. Es soll keine Rückschlüsse auf Einzelgehälter geben. Das medial geschürte Bild, man wisse dann, wie viel die eigenen KollegInnen verdienen würden, ist schlichtweg falsch. Der Einkommensbericht wird dem Betriebsrat vorgelegt, der die MitarbeiterInnen einsehen lässt. Gibt es keinen Betriebsrat, wird dieser im Personalbüro aufgelegt.</p>
<h3>Wen betrifft das?</h3>
<p>Die Offenlegung wird in einem Stufenplan umgesetzt. Ab 2011 stehen alle Unternehmen mit mehr als 1.000 Beschäftigten in der Pflicht (ca. 200 Betriebe und 15 Prozent aller ArbeitnehmerInnen). 2012 müssen schließlich alle Betriebe mit über 500 Beschäftigten (ca. 600 Betriebe und 24 Prozent aller ArbeitnehmerInnen) einen Einkommensbericht erstellen. 2013 alle Unternehmen mit mehr als 250 Beschäftigten (ca. 1.500 Betriebe und 34 Prozent aller ArbeitnehmerInnen) und ab 2014 letztlich Unternehmen mit mehr als 150 Beschäftigten (ca. 2.800 Betriebe und 41 Prozent aller ArbeitnehmerInnen). Die Regelung betrifft in Summe jedoch nur ca. 1 Prozent aller Betriebe.</p>
<h3>Fazit</h3>
<p>Die Einkommenstransparenz ist ein erster, wichtiger Schritt zur Beseitigung von Einkommensunterschieden. Der vorliegende Vorschlag lässt aber Platz für Kritik. Zum einen sind keine gesetzlichen Sanktionen vorgesehen, was die SozialpartnerInnen verweigerten. Zum anderen betrifft die Regelung lediglich ein Prozent aller Betriebe.</p>
<p>Letztlich bleibt auch offen, ob die ÖVP, wie bei der Mindestsicherung, ihre Zustimmung im letzten Moment nicht doch verweigert.</p>
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		<title>Zugangsbeschränkungen für Jus?</title>
		<link>http://linz.vsstoe.at/oeh/zugangsbeschrankungen-fur-jus/</link>
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		<pubDate>Thu, 24 Jun 2010 15:36:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mario Dujakovic</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rechtswissenschaften]]></category>
		<category><![CDATA[Studienvertretung]]></category>
		<category><![CDATA[VSStÖ in der ÖH]]></category>

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		<description><![CDATA[Laut Wissenschaftsministerin Karl (ÖVP) bleibt das Budget der Universitäten ab 2013 maximal auf dem gleichen Stand wie heute. Budgetkürzungen werden in Aussicht gestellt. Die JKU ist ebenfalls davon betroffen.
Bliebe das derzeitige Budget gleich, bedeutet dies real eine Kürzung von zumindest zehn Prozent. Für Rektor Hagelauer stellt sich in einem Interview mit den OÖ Nachrichten auch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Laut Wissenschaftsministerin Karl (ÖVP) bleibt das Budget der Universitäten ab 2013 maximal auf dem gleichen Stand wie heute. Budgetkürzungen werden in Aussicht gestellt. Die JKU ist ebenfalls davon betroffen.</strong></p>
<p>Bliebe das derzeitige Budget gleich, bedeutet dies real eine Kürzung von zumindest zehn Prozent. Für Rektor Hagelauer stellt sich in einem Interview mit den OÖ Nachrichten auch die Frage, ob angesichts der Budgetkürzungen, die Erweiterungen der Fakultäten (zB der Ausbau des Juridicums) in dieser Form noch finanzierbar seien. Seiner Meinung nach, muss man überlegen, ob man „nicht jetzt schon auf die Bremse drücken“ sollte.<br />
Wissenschaftsministerin Karl schlägt vor, Unis sollten sich noch mehr von der Wirtschaft finanzieren lassen. Dies könnte jedoch eine unabhängige und kritische Lehre an den Universitäten gefährden.</p>
<p>Rektor Hagelauer lässt die Frage nach Zugangsbeschränkungen offen. Zwar würde in Jus eine Entlastung durch das Multimedia-Studium geschaffen. Wenn das nicht hilft, dann müsse es Zugangsbeschränkungen vor allem in WiWi und Jus geben. Die Wissenschaftsministerin spart die Universitäten kaputt, und die Studierenden müssen dafür herhalten.</p>
<div id="attachment_1157" class="wp-caption alignleft" style="width: 190px"><a href="http://linz.vsstoe.at/uber-den-vssto/in-linz-aktiv/?uid=21"><img class="size-full wp-image-1157" title="md.thumbnail" src="http://linz.vsstoe.at/wp-content/uploads/2010/06/md.thumbnail1.gif" alt="Mario Dujakovic - VSStÖ Studiengruppe Jus" width="180" height="85" /></a><p class="wp-caption-text">Mario Dujakovic - VSStÖ Studiengruppe Jus</p></div>
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		<title>Anrechnungsprobleme bei Sozialpolitik und Rahmen&amp;Institutionen</title>
		<link>http://linz.vsstoe.at/oeh/anrechnungsprobleme-bei-sozialpolitik-und-rahmeninstitutionen/</link>
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		<pubDate>Thu, 24 Jun 2010 15:34:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hannah Stögermüller</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sozialwirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Studienvertretung]]></category>
		<category><![CDATA[VSStÖ in der ÖH]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit Einführung des Bachelorstudiums Sozialwirtschaft werden unter anderem die Lehrveranstaltungen „Rahmen und Instiutionen der Gesellschaftspolitik“ und  „Sozialpolitik in Österreich“ nicht mehr angeboten. Da diese Lehrveranstaltungen aber für den 2. Abschnitt des Diplomstudiums gebraucht werden, kann als äquivalente Lehrveranstaltung je eine LVA aus einem nicht gewählten Schwerpunkt Recht oder Soziales nach Wahl (aus dem SozWi-Curriculum) absolviert [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit Einführung des Bachelorstudiums Sozialwirtschaft werden unter anderem die Lehrveranstaltungen „Rahmen und Instiutionen der Gesellschaftspolitik“ und  „Sozialpolitik in Österreich“ nicht mehr angeboten. Da diese Lehrveranstaltungen aber für den 2. Abschnitt des Diplomstudiums gebraucht werden, kann als äquivalente Lehrveranstaltung je eine LVA aus einem nicht gewählten Schwerpunkt Recht oder Soziales nach Wahl (aus dem SozWi-Curriculum) absolviert werden. Bei der Anrechnung gab es immer wieder Probleme, da die Studien- und Prüfungsabteilung diese Scheine nicht angerechnet hat, wenn diese vor der Einführung des Bachelorstudiums (also vor WS 2009/10) absolviert wurden.<br />
Die Studienkommission beschloß eine Änderung dieser Regelung schon im Wintersemester. Durch einen Kommunikationsfehler rechnete die Prüfungsabteilung die Scheine aber bisher nicht an. Ab jetzt können die LVAs laut Aktenvermerk aber angerechnet werden.</p>
<div id="attachment_1153" class="wp-caption alignleft" style="width: 190px"><a href="http://linz.vsstoe.at/uber-den-vssto/in-linz-aktiv/?uid=4"><img class="size-full wp-image-1153" title="hs.thumbnail" src="http://linz.vsstoe.at/wp-content/uploads/2010/06/hs.thumbnail2.gif" alt="Hannah Stögermüller - StV Sozialwirtschaft" width="180" height="85" /></a><p class="wp-caption-text">Hannah Stögermüller - StV Sozialwirtschaft</p></div>
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		<title>Deine Stv Soziologie- Immer für dich da</title>
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		<pubDate>Thu, 24 Jun 2010 15:31:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Denise Rudel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Soziologie]]></category>
		<category><![CDATA[Studienvertretung]]></category>
		<category><![CDATA[VSStÖ in der ÖH]]></category>

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		<description><![CDATA[Wir bieten nicht nur mehrmals in der Woche Beratungen an, sondern organisieren auch diverse Veranstaltungen die dir einen Blick für die Gesellschaft vermitteln sollen. Letzte Woche ging die Exkursion ins Ars Electronica Center über die Bühne und war ein voller Erfolg.
Das Ars Electronica Center beschäftigt sich mit Themen die auch uns Soziologie Studierenden am Herzen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wir bieten nicht nur mehrmals in der Woche Beratungen an, sondern organisieren auch diverse Veranstaltungen die dir einen Blick für die Gesellschaft vermitteln sollen. Letzte Woche ging die Exkursion ins Ars Electronica Center über die Bühne und war ein voller Erfolg.</strong></p>
<p>Das Ars Electronica Center beschäftigt sich mit Themen die auch uns Soziologie Studierenden am Herzen liegen. Wie wirken die neuen Technologien und Medien auf unsere Gesellschaft? Wie hat sich die Selbstwahrnehmung mit dem Voranschreiten neuer Technologien geändert? Und was macht uns als Menschen überhaupt aus im vergleich zu Maschinen und Robotern? Wo führen uns die Technologien in Zukunft hin?<br />
Mit diesen und noch vielen weiteren Fragen haben wir uns im Rahmen der Exkursion beschäftigt. Natürlich durfte auch der Spass nicht zu kurz kommen und der Ausflug klang gemütlich bei dem einen oder anderen Getränk aus.</p>
<p>Wenn du Lust hast in der Stv mitzuarbeiten und spannende Veranstaltungen mit zu planen dann schreib ein Mail an denise.rudel@oeh.jku.at.­ Wir freuen uns auf dich!</p>
<div id="attachment_1150" class="wp-caption alignleft" style="width: 190px"><a href="http://linz.vsstoe.at/uber-den-vssto/in-linz-aktiv/?uid=3"><img class="size-full wp-image-1150" title="dr2.thumbnail" src="http://linz.vsstoe.at/wp-content/uploads/2010/06/dr2.thumbnail2.gif" alt="Denise Rudel - StV Soziologie" width="180" height="85" /></a><p class="wp-caption-text">Denise Rudel - StV Soziologie</p></div>
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		<title>Rhetorikschulungen für Frauen</title>
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		<pubDate>Thu, 24 Jun 2010 15:29:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sarah Ortner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Feminismus]]></category>
		<category><![CDATA[Themen]]></category>
		<category><![CDATA[Universitätsvertretung]]></category>
		<category><![CDATA[VSStÖ in der ÖH]]></category>

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		<description><![CDATA[Schon ab dem Zeitpunkt der Geburt entscheidet es sich, je nachdem ob männlich oder weiblich, wie wir erzogen werden. Bei Jungen ist es ganz normal, dass sie in Raufereien verwickelt sind und sie werden mehr in Richtung Durchsetzungskraft und Selbstbewusstsein erzogen. Während es bei Mädchen nach wie vor von der Gesellschaft als störend empfunden wird, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Schon ab dem Zeitpunkt der Geburt entscheidet es sich, je nachdem ob männlich oder weiblich, wie wir erzogen werden. Bei Jungen ist es ganz normal, dass sie in Raufereien verwickelt sind und sie werden mehr in Richtung Durchsetzungskraft und Selbstbewusstsein erzogen. Während es bei Mädchen nach wie vor von der Gesellschaft als störend empfunden wird, wenn sie ihre eigene Meinung haben, diese durchsetzen wollen und sich nicht unterordnen. Dies macht sich, dann auch im Erwachsenenalter deutlich bemerkbar. In Diskussionen sind sie eher ruhiger und werden dadurch oft überhört.</strong></p>
<h3>Den Teufelskreis durchbrechen</h3>
<p>Selbst wenn Frauen in Diskussionen etwas Wichtiges zu sagen haben, werden sie oft von ihren männlichen Kollegen überhört, oder kommen erst gar nicht dazu etwas zu sagen, da ihnen schon ein Mann zuvorgekommen ist. Das Problem liegt zu meist daran, dass Frauen länger überlegen, ob das was sie sagen wollen, wirklich richtig ist und nicht einfach so darauf los reden. Sie wurden von ihrer Kindheit an dazu erzogen nicht im Vordergrund zu stehen und sich „brav“ zurückzuhalten. Die logische Konsequenz davon ist, dass Frauen weniger Übung haben sich in Diskussionen zu behaupten, beziehungsweise auch in der Fähigkeit sich selbst zu präsentieren. Doch da es nicht mehr möglich ist, die Erziehung zu ändern, ist es wichtig Frauen explizit zu fördern. Ihnen einen Raum zu geben, in dem sie – unter sich – die Möglichkeit haben zu trainieren und die Scheu vor dem im Mittelpunkt zu stehen und vor der Selbstpräsentation zu verlieren.</p>
<h3>Soft Skills Schulungen für Frauen</h3>
<p>Aus diesen Gründen und um gezielte Förderung für Studentinnen an der JKU zu betreiben hat es sich das Frauenreferat zur Aufgabe gemacht verschiedene Soft Skills Schulungen für Frauen zu veranstalten. In diesem Semester gab es bereits eine Rhetorikschulung, in der unter anderem Präsentationstechniken, überzeugendes Argumentieren und selbstbewusstes Auftreten trainiert wurden. Skills die auch immer wieder im Studium, sei es bei mündlichen Prüfungen, oder bei Referaten gefordert werden. Auf Grund des großen Interesses der Studentinnen, wird diese Schulung dieses Semester noch einmal wiederholt werden. Doch auch in den nächsten Semestern werden verschiedenste Schulungen angeboten werden. Genauere Informationen über den Inhalt der Seminare und die Termine werden in den nächsten Wochen bekannt gegeben.</p>
<div id="attachment_1146" class="wp-caption alignleft" style="width: 190px"><a href="http://linz.vsstoe.at/uber-den-vssto/in-linz-aktiv/?uid=5"><img class="size-full wp-image-1146" title="so.thumbnail" src="http://linz.vsstoe.at/wp-content/uploads/2010/06/so.thumbnail3.gif" alt="Sarah Ortner - ÖH Linz Frauenreferentin" width="180" height="85" /></a><p class="wp-caption-text">Sarah Ortner - ÖH Linz Frauenreferentin</p></div>
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		<title>Aktuelles aus der ÖH 11</title>
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		<pubDate>Thu, 24 Jun 2010 15:26:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Susi Aichinger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kommentar]]></category>
		<category><![CDATA[Universitätsvertretung]]></category>
		<category><![CDATA[VSStÖ in der ÖH]]></category>

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		<description><![CDATA[ÖH Sommerfest
Das größte Fest der ÖH findet am 24. Juni am Bibliotheksplatz und im Schlosshof statt. Einlass ist um 15.00 Uhr, die Karten kosten im Vorverkauf fünf Euro für Studierende. Karten sind im ÖH Shop erhältlich. Für Leute, die das WM-Spiel nicht verpassen wollen, gibt es im LUI die Möglichkeit das Spiel zu verfolgen. Die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>ÖH Sommerfest</strong></p>
<p>Das größte Fest der ÖH findet am 24. Juni am Bibliotheksplatz und im Schlosshof statt. Einlass ist um 15.00 Uhr, die Karten kosten im Vorverkauf fünf Euro für Studierende. Karten sind im ÖH Shop erhältlich. Für Leute, die das WM-Spiel nicht verpassen wollen, gibt es im LUI die Möglichkeit das Spiel zu verfolgen. Die Band „Grandmas Choclate Cake“ sorgt am Bibliotheksplatz für gute Stimmung. Die ÖH lädt alle Studierenden sehr herzlich zum großen Semesterabschlussfest ein.<br />
<strong><br />
Studierendensozialerhebung</strong></p>
<p>Erste Zahlen zur Studierendensozialerhebung 2009 sind online. Das nicht verwunderliche Ergebnis: Die Zahl der Studierenden aus sozial niedrigeren Schichten sinkt weiter. 1998 waren dies noch 28 Prozent, bis 2009 sank diese Zahl auf 18 Prozent. An FH’s ist dieses Verhältnis ausgeglichener. Das Wissenschaftsministerium argumentiert nun, dass Zugangsbeschränkungen, die es an FH’s gibt, nicht sozial selektiv wirken. Zahlreiche andere Studien sagen aber das Gegenteil. Grund für die ausgeglichenere Zusammensetzung ist meist, dass FH’s auf mehrere Standorte verteilt sind und gerade Studierende aus niedrigeren sozialen Schichten daheim wohnen und somit eher an FH’s in der Nähe des Wohnortes bleiben. Weitere Erkenntnis der Studien: der Anteil an erwerbstätigen Studierenden (von 58 auf 61,6 Prozent) und Zahl der gearbeiteten Wochenstunden (von 19,1 auf 19,7) stieg seit 2006 an. Studierende müssen also neben ihrem Studium immer mehr arbeiten. Gerade bei den verschulten Bachelorplänen sorgt dies natürlich für große Probleme.</p>
<div id="attachment_1143" class="wp-caption alignleft" style="width: 190px"><a href="http://linz.vsstoe.at/uber-den-vssto/in-linz-aktiv/?uid=6"><img class="size-full wp-image-1143" title="sa2" src="http://linz.vsstoe.at/wp-content/uploads/2010/06/sa26.gif" alt="Susi Aichinger - ÖH Linz Vorsitzteam" width="180" height="85" /></a><p class="wp-caption-text">Susi Aichinger - ÖH Linz Vorsitzteam</p></div>
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		<title>Sex und Spiele</title>
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		<pubDate>Thu, 24 Jun 2010 15:24:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Susi Aichinger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaftspolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Themen]]></category>
		<category><![CDATA[Titelstory]]></category>

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		<description><![CDATA[Letzte Woche startete das sportliche Großereignis des Jahres: Die   Fussball-Weltmeisterschaft in Südafrika. Zum ersten Mal findet eine   Fussball-WM am afrikanischen Kontinent statt. Dieses Event sorgt nicht   nur durch Bautätigkeiten und Tourismus für einen wirtschaftlichen   Aufschwung, sondern auch durch Sexarbeit.


Bei der Weltmeisterschaft in Deutschland 2006 wurde über Prostitution [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Letzte Woche startete das sportliche Großereignis des Jahres: Die   Fussball-Weltmeisterschaft in Südafrika. Zum ersten Mal findet eine   Fussball-WM am afrikanischen Kontinent statt. Dieses Event sorgt nicht   nur durch Bautätigkeiten und Tourismus für einen wirtschaftlichen   Aufschwung, sondern auch durch Sexarbeit.</strong></p>
<p><strong><img class="alignright size-medium wp-image-1139" style="margin: 10px;" title="Unbenannt-2" src="http://linz.vsstoe.at/wp-content/uploads/2010/06/Unbenannt-21-300x232.jpg" alt="Unbenannt-2" width="300" height="232" /><br />
</strong></p>
<p>Bei der Weltmeisterschaft in Deutschland 2006 wurde über Prostitution   während der WM groß berichtet. Sogenannte Verrichtungsboxen wurden   gebaut um den „Ansturm“ bewältigen zu können und AnrainerInnen nicht zu   belästigen. Sie stellten aber auch einen gewissen Schutz für   Sexarbeiterinnen dar. Zusätzlich wurde auch eine Kampagne gegen   Menschenhandel gestartet um Freier für diese Problematik zu   sensibilisieren und eine Helpline in mehreren Sprachen für Opfer von   Menschenhandel und Zwangsprostitution eingerichtet. Der Unterschied zu   Südafrika: in Deutschland ist Prostitution legal, in Südafrika nicht.</p>
<h3>Zahlen &amp; Fakten</h3>
<p>Derzeit gibt es rund 150.000 Prostituierte in Südafrika. Es wird   geschätzt, dass ein Viertel davon minderjährig ist. Zusätzlich werden   zur Weltmeisterschaft 40.000 Sexarbeiterinnen erwartet. Die Grenzen im   südlichen Afrika sind durchlässig, das macht es MenschenhändlerInnen   leicht, ihre „Ware“ in das Land zu schleusen. In Südafrika sind außerdem   fast die Hälfte der Prostitutierten HIV-positiv. Die internationale   Organisation für Migration hat einem Bericht über Menschenhandel   verfasst. Südafrika wird darin als Hochburg für Menschenhandel   beschrieben. Vor allem mit Kindern laufen die Geschäfte. Viele kommen   aus Angola, Botswana, dem Kongo und Lesotho. Aber sogar aus Thailand und   Russland werden Kinder nach Südafrika geschmuggelt.</p>
<h3>ProfiteurInnen</h3>
<p>Vor allem BordellbesitzerInnen profitieren von der WM in Südafrika,   wobei bereits vorher das Geschäft florierte. Von der Illegalität der   Prosititution profitieren vor allem kriminelle Netzwerke, die Frauen und   Kinder zur Prostitution in Bordelle und am Straßenstrich zwingen.  Somit  haben die Prostituierten keine Möglichkeit Missbrauch anzuzeigen,  die  Exekutive ist oft sexistisch eingestellt und kontrollieren  lediglich ob  in Bordelle Drogen gehandelt werden. Bei Illegalen sind  die  PolizistInnen oftmals so korrupt, dass sie für sexuelle  Dienstleistungen  von einer Anzeige absehen. Auch die Verhandlungsmacht  von  SexarbeiterInnen um die Verwendung von Kondomen zu fordern ist  durch die  Illegalität der Arbeit nicht vorhanden, obwohl sie besonders  gefährdet  sind, sich mit HIV und anderen Geschlechtskrankheiten  anzustecken.</p>
<h3>Legalisierung von Prostitution</h3>
<p>Bereits seit 2007 wird über die Legalisierung von Prosititution   diskutiert. Der damalige Polizeichef Jackie Selebi schlug vor, die   Prostitution während der WM zu legalisieren. Auch VertreterInnen der ANC   (African National Congress, eine Partei Südafrikas) waren für die   Legalisierung um kriminelle Machenschaften zu verringern und die   Steuereinnahmen zu erhöhen. Ihnen wurde von anderen   Regierungsmitgliedern vorgeworfen gegen die Moral zu handeln. Auch eine   NGO, die SexarbeiterInnen vertritt, forderte die Legalisierung von   Prosititution. Die Frauenrechtsorganisation Tswaranang in Johannesburg   fordert die Legalisierung um Gewalt gegen Frauen und Kinder und die   Entfaltung krimineller Netzwerken zu vermindern. Gleichzeitig fordern   die Vertreterinnen der Organisation eine bessere Ausbildung für Mädchen   um sie nicht in die Prostitution zu drängen.</p>
<h3>Geschichte der Prostitution in Südafrika</h3>
<p>957 wurde von der Apartheidregierung das Prostitutionsverbot erlassen   welches bis heute gilt. Dies trug zur Kriminalisierung sexueller   Beziehungen von Menschen unterschiedlicher Hautfarbe bei. Viele weiße   Männer verstießen immer wieder gegen diese Vorschrift, in dem sie in   Nachbarländern Prostituierte aufsuchten. Auch in Minenstädten war   Prostitution verboten. Dort lebten hunderttausende schwarze Arbeiter in   Wohnheimen unter menschenunwürdigen Umständen. Es war ihnen verboten  mit  ihren Ehefrauen zusammenzuleben, diese wurden in schlecht  ausgestattete  Homelands zwangsübersiedelt. Die BetreiberInnen der Minen  erließen  Prostitutionsverbote, weil sie die Verbreitung von   Geschlechtskrankheiten fürchteten, faktisch wurde Prostitution aber   geduldet um Aufstände zu verhindern. Außerdem wurden Bierhallen   errichtet um Minenarbeiter vom Besuch illegaler Hinterhofkneipen,   sogenannte Shebeens, abzuhalten. Dort boten Frauen selbstgebrautes Bier   an und ihnen wurde auch nachgesagt Prostitution anzubieten. Diese   Shebeens wurden oft durch Polizeirazzien zerstört und die arbeitetenden   Frauen verhaftet. Das Ziel der Razzien war es wirtschaftlich   eigenständige Frauen, die kein Aufenthaltsrecht hatten, aus den   Minenstädten zu vertreiben.</p>
<h3>Heutige Ausbeutungsstrukturen</h3>
<p>De facto toleriert der Staat die Ausbeutung von Prostituierten. Die   Frauen erhalten oft nur 30-60 % des Geldes, das die Freier an die   BordellbesitzerInnen zahlen. Der Staat schafft somit eine Grauzone für   Zwangsprostitution. Viele Südafrikanerinnen arbeiten aus Existenznot in   Bordellen, da Armut und mangelnde Einkommensalternativen vorherrschen.   Bordelle und der Straßenstrich werden aber nicht nur von einzelnen   Zuhältern kontrolliert, sondern auch von lokalen und international   vernetzten Banden. Auch nigerianische Syndikate, chinesische Triaden   sowie die russische und bulgarische Mafia sind mittlerweile in den   lukrativen Frauenhandel am Kap eingestiegen.</p>
<p>Südafrikanische Frauenrechtsexpertinnen gehen davon aus, dass die   dort tätigen minderjährigen Prostituierten zum Teil in den   Nachbarländern zwangsrekrutiert und mit Drogen gefügig gemacht wurden.   Neben kriminellen Banden sind gelegentlich auch Verwandte der Mädchen   als Schlepper tätig. Des Weiteren sind Lehrer mitverantwortlich dafür,   den Widerstand der Mädchen zu brechen, weil sie ihre Machtstellung durch   sexuellen Missbrauch ausnutzen. Hinzu kommen die auf besitzergreifende   Sexualität ausgerichteten Männlichkeitsbilder, zumal zahllose Männer   hoffen, dass junge Mädchen noch nicht HIV-positiv sind.</p>
<p>Die Bagatellisierung sexueller Gewalt durch Verantwortliche in   staatlichen Institutionen sowie die den Mädchen anerzogene   Autoritätshörigkeit tragen zu deren Ausweglosigkeit bei. Wegen der   rigiden Aufenthaltsgesetze in Südafrika und dem verbreiteten Sexismus   schrecken die Verschleppten aus den Nachbarländern davor zurück, sich an   die Polizei zu wenden.  Südafrika ist ein Zielland und gleichzeitig   eine Drehscheibe für den Weitertransport von Prostituierten zum Beispiel   nach Europa.</p>
<p>Südafrikanische Frauenrechtlerinnen fordern seit langem, dass die   bereits vorhandenen Gesetze gegen geschlechtsspezifische Gewalt   umgesetzt werden. Sie befürchten, dass die Legalisierung der   Prostitution die schon jetzt verbreitete Zwangsprostitution in   dramatischer Weise ausweiten wird, weil die Polizei bereits heute mit   der Verbrechensbekämpfung überfordert ist. Viele Behördenvertreter sind   korrupt und profitieren vom Mädchenhandel. Wie sehr die   Weltmeisterschaft Menschenhandel und Prostitution weiter verstärken wird   ist wohl erst nachher abzuschätzen.</p>
<div id="attachment_1140" class="wp-caption alignleft" style="width: 190px"><a href="http://linz.vsstoe.at/uber-den-vssto/in-linz-aktiv/?uid=6"><img class="size-full wp-image-1140" title="sa2" src="http://linz.vsstoe.at/wp-content/uploads/2010/06/sa25.gif" alt="Susi Aichinger - ÖH Linz Vorsitzteam" width="180" height="85" /></a><p class="wp-caption-text">Susi Aichinger - ÖH Linz Vorsitzteam</p></div>
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